Über die Schulart



Die Fachoberschule für Sozialwesen

Aufnahme
Der Eintritt in die FOS ist nur nach erfolgreichem mittleren Schulabschluss möglich und setzt einen Notendurchschnitt von 3,5 in den Fächern Englisch, Mathematik und Deutsch voraus (nicht für Abgänger der 10. Klasse des Gymnasiums).

Dauer
Die Ausbildung erstreckt sich über zwei Schuljahre (11. und 12. Klasse).  In der 11. Klasse ist die Ausbildung in zwei bis drei Praktikumsphasen und eine Unterrichtsphase aufgeteilt.

Anforderungen
In den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Pädagogik/Psychologie werden am Ende der 12. Klasse schriftliche Prüfungen abgelegt. Ihren Auftrag zur Förderung der Allgemeinbildung erfüllt die Schule durch folgende zusätzliche Fächer:
Sozialkunde (nur 12.Klasse)
Biologie (nur 12. Klasse)
Rechtskunde (nur 12.Klasse)
Wirtschaftslehre
Musische Bildung
Religionslehre (nur 12. Klasse)
Geschichte (nur 11. Klasse)
Chemie (nur 11. Klasse)
Sport (nur 12. Klasse)

Abschluss
Nach erfolgreicher Abschlussprüfung am Ende der 12. Klasse erhält der Schüler bzw. die Schülerin ein Zeugnis der allgemeinen Fachhochschulreife. Damit ist ein Studium an jeder Fachhochschule möglich. Durch den erfolgreichen Besuch der 13. Klasse der Fachoberschule erhält man entweder die fachgebundene Hochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife - Voraussetzung dafür sind allerdings der Nachweis einer erfolgreich abgelegten zweiten Fremdsprache und die Facharbeit.

Das Praktikum

Gesetzliche Bestimmungen
Die Fachoberschule ist Teil des beruflichen Schulwesens. Die dazugehörige fachpraktische Ausbildung wird nur während der 11. Klasse durchgeführt. Sie umfasst rein zeitlich die Hälfte des Schuljahres und gliedert sich in ein erzieherisches und ein pflegerisches Praktikum von jeweils ca. 300 Stunden.

Gestaltung an unserer Schule
Für das Praktikum sind an unserer Schule grundsätzlich die Wochentage Mittwoch (Nachmittag), Donnerstag und Freitag (jeweils ganztägig) vorgesehen (18 Stunden wöchentlich).
Der Unterricht findet aus schulinternen Gründen von Montag bis Mittwoch statt.

Bedeutung des Praktikums
Die fachpraktische Ausbildung wird sowohl für den erzieherischen wie den pflegerischen Bereich mit einer Zeugnisbemerkung bestätigt. Somit ist das Bestehen der 11. Klasse auch vom erfolgreichen Durchlauf des Praktikums abhängig.
Inhaltlich befasst sich die fachpraktische Ausbildung mit folgenden Bereichen:

Kennenlernen der Einrichtung
Beschreibung des eigenen Arbeitsbereiches
Beschreibung eines Patienten oder eines Kindes
Auseinandersetzung mit den Aufgaben und Zielen der Einrichtungen bzw.Fallanalysen und Besipielen aus den Praktikumsabschnitten.

Herzlich Willkommen

auf der Homepage der Fachoberschule an der Wilhelm-Löhe-Gesamtschule in Nürnberg. Eine Vielzahl von Hinweisen und Informationen erwartet Sie hier. Daher möchten  wir Ihnen einige Besonderheiten unserer Schule kurz erläutern:

Wir sind eine Kooperative Gesamtschule
Fünf Schularten – Grundschule, Mittelschule, Realschule, Fachoberschule und Gymnasium – arbeiten unter dem Dach unserer Kooperativen Gesamtschule miteinander zusammen. In Bayern und weit darüber hinaus sind wir die einzige Schule, die man von der Einschulung in der 1. Klasse bis zum Fachabitur oder Abitur besuchen kann. Verschiedene Wege führen bei uns in der Mittelschule, der Realschule und dem Gymnasium zum Mittleren Bildungsabschluss und den damit verbundenen Berechtigungen. Kindern aller Begabungen und Neigungen wollen wir Heimat bieten, sie unterstützen und sie anspornen eben diese Begabung zu entdecken und zu entfalten. Wir sind eine Schule, die Leistung fördert und fordert. Dazu gehört auch soziales Engagement und der Einsatz für die Gesellschaft.

Wir sind eine Evangelische Gesamtschule
Sie ist getragen von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Nürnberg. Wir betonen mit unserem Leitbild
miteinander leben, lernen und arbeiten im spielraum christlicher freiheit die Verantwortlichkeit aller am Schulgeschehen Beteiligten füreinander und für die Gemeinschaft.

  •  Leben, Lernen und gemeinsames Arbeiten gehören so zusammen. Eine gute Schule kann all das unter ihrem Dach einladend ermöglichen.
  • Die christliche Freiheit soll schließlich vor Enge und Ausschließung anderer Menschen, Kulturen oder Anschauungen bewahren – sie soll Mut machen, auf andere zuzugehen.
  • Schließlich ist dieser Spielraum nicht nur einer für den Austausch und die Auseinandersetzung über Gedanken und Meinungen, sondern buchstäblich auch als Raum zum Spielenzur Begegnung, zur Erprobung, für die uns anvertrauten Kinder, Jungendlichen und jungen Erwachsenen gemeint.

Wir sind eine Schule besonderer Art
Insofern sind wir stolz darauf, nicht nur im Sinne des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes (Art.126 Bay EUG) eine Schule der besonderen Art zu sein. Wir wollen eine besondere Schule sein, die den Schülerinnen und Schülern ebenso wie den Lehrkräften und allen anderen Mitarbeitenden eine fordernde und unterstützende Umgebung gewährt. Unsere Schule versteht sich zudem auch als Ort, der von den darin lebenden Menschen als Lebensraum gestaltet werden muss. Schließlich wollen wir auch besonders darin sein, dass wir uns der Welt öffnen. Unsere Kinder und Jugendlichen erleben 
Internationalität und globale Herausforderungen als anregend, erweiternd und zukunftsorientiert.

 In diesem Sinne laden wir Sie, laden wir euch ein, die Löhe-Schule nicht nur virtuell, sondern tatsächlich zu besuchen. Und diese Einladung gilt, selbst wenn wir leider nicht jedem und jeder versprechen können, dass es auch einen freien Schulplatz gibt.