Theater



Neues Theaterprojekt der Mittelschule!


Für den 25.11.2011, 19:30 Uhr plant die Theatergruppe Mittelschule
in der Aula der Wilhelm-Löhe-Schule einen

Kulturabend zum Thema: „Verborgenes“

Die Projektidee entstand bereits Ende des Schuljahres 2009/10 durch das wundervolle Schließfach einer Schülerin.

Es veranlasste uns, einen tieferen Blick auf folgende Fragen zu werfen:

  • Was für ein Schließfach verbirgt sich hinter den jeweiligen Schülern?
  • Welche Funktion erfüllt es für sie?
  • Was könnte es über sie aussagen?
  • Wie verhält es sich mit Fragen bezüglich Selbst- und Fremdeinschätzung der jeweiligen Schließfachbesitzer? Wie stimmen diese überein?

In einer groß angelegten Fotosession öffneten Schüler freiwillig ihre Schließfächer, sie wollten allerdings anonym bleiben, und gaben uns somit freundlicher Weise Einblick in „ihr“ Verborgenes.

Im vergangenen Schuljahr erarbeitete dann ein Schreibworkshop in regelmäßigen Treffen - auch in der Freizeit und in den Ferien - das Textbuch.

Daraus ist nun ein Stück entstanden, in dem die Protagonisten Einblick in ihr Innenleben geben und somit „ihr“ Verborgenes dem Publikum eröffnen. Dieses basiert bei aller dichterischer Freiheit auch auf authentischen Erfahrungen der Schüler.

Im Juli 2011 erfolgte ein dreitägiger Theaterworkshop in Prackenfels, bei dem die Gruppe zwei Tage lang intensiv am Stück probte, am dritten Tag kam dann die Musikgruppe der Hauptschule noch dazu, um das Stück musikalisch zu umrahmen.

Für besagten Kulturabend ist ein aus drei Teilen bestehendes Programm angedacht

  1. Theateraufführung in der Aula (Theatergruppe Hauptschule, ca. 45 Minuten)
  1. Aus­stellung (während der Pause):
    • Exponate aus dem Kunst- und Werkunterricht der Grundschule, Hauptschule, Realschule und dem Gymnasium 

    • Gedanken zur Frage nach dem „verborgenen“ Gott aus dem Religionsunterricht der Hauptschule und des Gymnasiums
  1. Sammlung kurzer Beiträge zum Thema „Verborgenes“ / Aula von mit der Wilhelm-Löhe-Schule als Ehemalige verbundenen Personen in ihrer jeweiligen Rolle als Schüler, Eltern, Lehrer, Ange­stellte bzw. Schulleitung.

Hierzu wurden sechs Personen öffentlichen Interesses eingeladen, die im Zeitrahmen von je etwa 4 Minuten ihre Gedanken, Assoziationen oder Erinnerungen zum Thema in unserer Aula zu Gehör bringen werden.

 

Das sagen Schüler über das "Projekt Verborgenes"

Leah A., M9, Schauspielerin:
Warum ich mitmache?
Ich bin beim Theater dabei, weil es mir sehr viel Spaß macht, also das Spielen, und dadurch habe ich viele Freunde gefunden.
Stressfaktoren?
Sind definitiv die Freitagsproben.
Was bringt es mir?
Das Theater hilft mir, weil ich dadurch besser vor Leuten sprechen und mir mehr zutrauen kann.

Christoph G., V8b, Schauspieler:
Was macht mir daran Spaß?
Ich liebe es, auf der Bühne zu stehen, ich mag das Gefühl, dass andere sagen:Wow, er ist ein guter Schauspieler! Es ist einfach meine Leidenschaft.
Stressfaktoren?
Dass es manchmal bei den Proben so laut ist, dass manche, ich nicht ausgeschlossen, ihren Text nicht immer können, dass manche entweder nicht da sind oder verhindert sind und daher nicht zu den Proben erscheinen können.
Was bringt mir das?
Dass ich Erfahrung auf der Bühne sammeln kann, die Zertifikate für das spätere Berufsleben, der Spaß, der Teamgeist wird verstärkt und man lernt sich richtig auszudrücken.

Victoria L., V6b, Souffleuse:
Also, das  Theater bedeutet mir sehr viel, in der Gruppe fühle ich mich sehr sicher.
Und es macht mir großen Spaß.


Simge Ö., M10b, Souffleuse, Bühnenbild, Plakat- und Flyergestaltung:
In der Theatergruppe sind Schüler von der 6. bis zur 10.Klasse, die Proben finden  ein- bis zweimal pro Woche statt.
Warum ich mitmache?
Es macht mir Spaß, etwas zu gestalten und die Leute zu unterstützen. In meiner Freizeit wird es mir nie langweilig, weil ich mich gerne mit der Theatergruppe beschäftige. Das Tollste ist, dass jeder seine eigene Meinung vertritt und man sich gegenseitig unterstützt. Natürlich lernt man auch neue Leute kennen, dadurch wird die Schulgemeinschaft auch stärker.
Außerdem kann jeder von uns seine eigenen Talente unter Beweis stellen. Auch wenn ich keine Schauspielerin bin, lerne ich dabei intensiver kennen, wie es so in einer Theatergruppe abläuft; die Schauspieler verbessern jedes Mal ihre Rollen.

Stressfaktoren?
Natürlich gibt es auch Stress, denn ohne ihn wäre es zu perfekt. Das wichtigste ist, dass man Zeit, Geduld und Ausdauer aufbringt, einige müssen manchmal den Lernstoff daheim nachholen, weil sie immer wieder ein paar Wörter oder Sätze ihrer Texte vergessen.
Abschließend kann ich sagen, dass wir uns alle Mühe geben und ich denke, das ist nicht umsonst.

Kai R., V6b; Schauspieler:
Warum ich mitmache?
Weil´s mir Spaß macht, ich schon mal mitgespielt habe und mein Papa auch Theater spielt.
Was bringt es mir?
Man wird selbstbewusster!

Victoria D., M9, Schauspielerin:
Warum ich mitmache?
Ich mache mit, weil ich den Text mit verfasst habe und es mir einfach Spaß macht. Außerdem will ich auch mal was in einer großen Gruppe machen, bei der ich auch Verantwortung übernehmen kann.
Stressfaktoren?
Die Stressfaktoren, das sind die Freitagsproben und der „Chor“ im Stück.
Was bringt es mir?
Dass ich jetzt lauter spreche und lerne, Verantwortung zu übernehmen.

Melissa Ö., V5b, Musikerin:
Warum ich mitmache?
Ich habe eine Beschäftigung in meiner Freizeit gefunden und es macht mir Spaß, weil meine Hobbies Tanzen und Singen sind. Der Leiter unserer Musikgruppe ist der Herr Müller und er spielt Keyboard. Es spielen sechs Boomwhackers mit, eines davon spiele ich, eine Gitarre, eine E-Gitarre und drei Trommeln sind dabei.
Im Theaterstück werden wir zwischendurch Musik spielen. Die Musik, die wir spielen, finde ich persönlich sehr gut. Die Proben laufen in Herrn Müllers Klassenzimmer ab. Meiner Meinung nach wird das Theaterstück jedem gefallen und es werden viele kommen, da bin ich mir ganz sicher.

 

Erste Eindrücke von der Aufführung am 25.11.2011

Es ist geschafft, die Abendvorstellung ist gelaufen! Vielen Dank für den überwältigenden Besuch, man kann fast schon sagen Besucheransturm, mit dem wir nicht gerechnet hatten. Aus diesem Grund kam es leider zu Verzögerungen und Schwierigkeiten beim Einlass, was wir sehr bedauern.

Trotzdem hat Ihnen/hat Euch das Stück wohl gefallen, was an dem tollen Applaus zu hören war, darüber freuen wir uns sehr und bedanken uns recht herzlich!
Hier einige Eindrücke von der Vorstellung:
(zum Vergrößern einfach anklicken)