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Tal und der "Gazaman"Es war ein spannender Theaterabend!
Es ist geschafft. Die vier Aufführungen der Inszenierung des Jahres 2008 sind gespielt, es war eindringlich, teilweise beklemmend und sehr bewegend. Ein toller Erfolg für das Team um Fr. Aichinger! In Nürnberg ist der Teufel los!“ – ein Hauptschultheaterprojekt der Wilhelm-Löhe-SchuleAm Donnerstag, den 15.11.2007 war es so weit: Der Vorhang zur Uraufführung des Theaterstückes „In Nürnberg ist der Teufel los!“ fiel.
Bei all unseren „Zeitbesuchen“ fällt auf, dass sämtliche Vorarbeiten - vom Kostümschneidern bis zum Sargbau, vom Kulissenbau bis zur Prackenfels-Betreuung, vom „hinter der Bühne stehen“ bis zum Fahrdienst, von der Planung der Johannisfriedhofsführung bis zur Plakatgestaltung zum Projekt - von den Eltern heroisch begleitet wird. Auch treffen wir bei fast allen Besuchen Frau Scholz und Herrn Tzschoppe, die immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Je mehr sich unsere Besuche jetzt der Uraufführung nähern, je mehr ist neben Spannung und Nervosität auch der Gemeinschaftsverbund zu spüren. Man gehört zusammen, man ist ein Team, man zieht das jetzt gemeinsam durch. So, jetzt haben wir einen Überblick über den Aufwand, machen wir einen Besuch bei der 1. Abendaufführung: Es ist kurz vor 19.30 Uhr, die Vorstellung ist sehr gut besucht. Es wird dunkel, die Vorstellung beginnt. Wir bleiben bei dem Theaterstück bis zum Ende, beobachten die Schauspieler, die Besucher und merken, die Arbeit hat sich gelohnt. Die Kinder spielen klasse, die Besucher sind begeistert. Sogar Hans Meier (mittlerweile Ex-FCN Trainer) ist im Publikum und wird nach der Aufführung auf die Bühne gebeten. Hören wir uns noch kurz an, was er sagt: „Es gibt Tage, nachdem wir wieder ein Spiel verloren haben, da würde ich am liebsten mit Hut und Sonnenbrille zum Bäcker gehen, aber dann erinnere ich mich an meine Erfolge und fühle mich gleich wieder besser. Ich möchte, dass ihr euch, wenn ihr euch auch mal schlecht fühlt, an dieses Theaterstück erinnert und dann habt ihr allen Grund, euch wieder gut zu fühlen.“ Recht hat er. Dies bestätigt uns auch der mit 2500 € dotierte Paula-Maurer Preis, den die Hauptschule für dieses Projekt erhalten hat und der 2. Platz beim „Innovationspreis der evangelischen Schulstiftung“! Als letztes gehen wir zurück zu der letzten Vorstellung des Theaterstücks: Anne Aichinger steht, umringt von Eltern und Kollegen, mit einem wunderschönen Blumenstrauß in der Hand auf der Bühne und sagt: „Das war das letzte von mir inszenierte Theaterstück, ehrlich, so viel Arbeit nicht noch einmal.“ Beim Helferessen im Gasthaus Pegnitztal hat Frau Aichinger schon wieder dieses Leuchten in den Augen und sagt: „Ich hätte da evtl. so eine Idee.“ | |||||