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Aktivitäten zur Prävention an der WLS

„SCHULE gegen sexuelle Gewalt“

Das Bayrische Staatsministerium für Bildung und Kultus hat dieses Schuljahr 2017/18 die Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ ins Leben gerufen. Die Thematik des sexuellen Missbrauchs sowie die Präventions- und Interventionsmöglichkeiten, die im Bereich der Schule bestehen, bleiben eine vorrangige Aufgabe, der sich alle an Erziehung von Kindern und Jugendlichen Beteiligten stellen müssen. Deshalb wurden alle bayrischen Schulen dazu aufgefordert, sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen und ein geeignetes Schutzkonzept für die Schule zu entwickeln.

Das Präventionsteam
Amana Beck, Serena Bischoff, Lovis Just, Jan Kaiser, Claudia Katzer, Viviane Kellermann, Annelore Marks, Katja Schilmeier, Paula Schlabritz, Valentina Tatsi, Dr. Hans-Peter Wassner, Florian Wittenberg, Ines Wunder

Was ist ein Schutzkonzept?
Das Schutzkonzept ist ein Konzept, dass von einem Team der Schule erarbeitet wird, um die Schule zu einem geschützten Raum gegen sexuelle Gewalt zu machen. Außerdem soll die Schule ein Kompetenzort werden, in dem Signale von betroffenen Jungen und Mädchen wahrgenommen werden und im Verdachtsfall fachlich korrekt gehandelt wird.

Was gehört zu einem Schutzkonzept?

Teil I        Leitbild zum Kinderschutz in der Satzung
Teil II       Verhaltenskodex für Lehrer und Lehrerinnen, sowie Schüler/innen
Teil III      Kooperation mit Fachstellen
Teil IV      Partizipation
Teil V       Kinderrechte stärken
Teil VI      Raumcheck
Teil VII     Krisenleitfaden für den Verdachtsfall
Teil VIII    Präventive Angebote für Kinder, Jugendliche und Eltern
Teil IX      Sexualpädagogisches Konzept (Lehrplan)

Warum brauchen wir ein Schutzkonzept an unserer Schule?
Schulische Konzepte zum Schutz vor sexueller Gewalt sind ein Qualitätsmerkmal für gelebten Kinderschutz.

Sie helfen,Schülerinnen und Schülern zu signalisieren, dass

  • sie in der Schule vertrauensvolle und kompetente Ansprechpersonen finden,
  • sich eine Haltung und Kultur entwickelt, die von Respekt, Achtung und Wertschätzung geprägt ist,
  • im Kollegium Unsicherheiten und Berührungsängste im Zusammenhang mit dem Thema abgebaut werden,
  • der Ablehnung von sexueller Gewalt deutlich Ausdruck verliehen wird und
  • Menschen aktiv werden, hinzusehen und die richtigen Schritte zu unternehmen, wenn sie oder das Kollegium Missbrauch vermuten,
  • Antworten auf sexuelle Übergriffe gefunden werden, unter Schülerinnen und Schülern oder durch digitale Medien,
  • Schulen kein Tatort werden und
  • mögliche Täterstrategien von schulischem Personal durchkreuzt werden,
  • aber auch Lehrkräfte und andere Fachkräfte in Schulen vor falschem Verdacht bewahrt bleiben.