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Erinnerungstag 20.11. - Tag der Kinderrechte

20.11.2020 Aktion am Kinderrechte-Tag: "Du hast Rechte"

Lisa: Hey, wusstet ihr, dass heute vor 31 Jahren die Kinderrechtskonvention unterschrieben wurde?

Klara: Echt? Was bedeutet denn das?

Lisa: Darin wurden alle Rechte für Kinder und Jugendliche notiert und fast alle Länder der Welt haben den Vertrag unterschrieben.

Klara: das finde ich richtig gut. Aber was genau sind denn nun meine Rechte?

Lisa: Jeder sollte seine Rechte kennen, denn nicht überall auf der Welt werden diese geachtet.  Um sie euch nochmal ins Gedächtnis zu rufen, findet ihr an jeder Durchgangstür eines der 10 wichtigsten Rechte. Könnt ihr euch alle merken?

Klara: Das werde ich auf jeden Fall tun. Man sollte schließlich wissen was man alles für Rechte hat und diese auch wahrnehmen.

Diese Durchsage und Plakate der 10 wichtigsten Kinderrechte sollten den Tag der Kinderrechte wieder ins Gedächtnis rufen. Aufgrund der Corona Pandemie und den vorgegebenen Kontaktbeschränkungen sowie Maßnahmen war dies eine Möglichkeit an die Rechte der Kinder und Jugendlichen zu erinnern. 

Auch die "Digitale Andacht" thematisierte die Rechte der Kinder. 

Aktion: Das "Recht auf elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause"

Aktion: Du hast das "Recht auf elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause" 20.11.2020

Das "Recht auf elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause" ist mit Sicherheit für eine Schule am schwersten zu realisieren. Schließlich sind Lehrer nicht die Eltern und Schule nicht das Zuhause, oder doch? Dieses Recht muss man anders betrachten. Die Institution Schule ist für den kompletten Vormittag das "Zuhause" aller Schüler*innen (im übertragenen Sinn zumindest) und auch Lehrer können Vertrauenspersonen sein. Diese Tatsache bewies unser Schulseelsorge-Team mit ihrer tollen Aktion:

2200 Leckereien mit einem aufmunternden, kraftspendenden Spruch wurden heute an alle Wilhelm-Löhe Schüler*innen verteilt. Da fühlt man sich doch wie zuhause, oder?

Gütesiegel veranschaulichen die Kinderrechte an der Löhe!

 
 

20.3.2020 "An der Wilhelm-Löhe Schule wurden die Kinderrechte schon immer großgeschrieben." Schüler/innen betreten morgens das Schulhaus und wissen gar nicht, dass sie auf dem Weg in ihr Klassenzimmer an vielen Orten vorbeikommen, die ihre Kinderrechte auf besondere Art und Weise wahren. Um diese kenntlich zu machen, wurden die Orte nun mit Kinderrechte-Gütesiegeln beklebt, so dass veranschaulicht wird, welche Rechte dort berücksichtigt werden.

Lina ist Schülerin der Wilhelm-Löhe Schule. Sie betritt ihre Schule immer am Haupteingang C und geht dabei täglich an der "Schule-ohne-Rassismus"-Säule vorbei, die zeigt, dass das "Recht auf Gleichbehandlung" hier thematisiert wird. Dann nimmt sie die Treppen in den 1.Stock und drückt dabei selbstverständlich auf den Türöffner, der "das Recht auf Förderung bei Behinderung"  wahrt. Vor der 1.Stunde möchte sie aber gerne noch ein Buch in der Bibliothek ausleihen und stößt hier gleich auf ihr nächstes Kinderrecht, nämlich das "Recht auf Bildung und Information". Während der ersten Stunde hat sie Sport in unserer neuen Sporthalle, die "das Recht auf Gesundheit" wahrt. In der Pause kauft sie sich erst mal eine Obstschale und ein Gemüsebrot und merkt, dass auch hier das "Recht auf Gesundheit" bedacht wird. Sie möchte aber unbedingt noch zum SMV-Zimmer, um den Schülersprechern ein wichtiges Anliegen mitzuteilen und erkennt, dass ihr "Recht auf eine eigene Meinung" Ernst genommen wird. In der zweiten Pause möchte Lina gerne ihre Ruhe und entscheidet sich in den Andachtsraum zu gehen. Dieser Rückzugsort kann "das Recht auf eine Privatsphäre" am besten bewahren. Am Nachmittag verbringt sie eine Stunde im Offenen Ganztag, dort wird das "Recht auf Freizeit und Spaß" ganz großgeschrieben. Um 14 Uhr verlässt die Schülerin die Schule und geht an einem wunderbaren Gemälde vorbei, das erkennen lässt, dass das "Recht auf eine Nationalität" auch anerkannt wird. 

Klares Signal am Tag der offenen Tür!

25.01.2020 Tag der offenen Tür an der WLS

Am Samstagvormittag lud die WLS Besucher, Gäste und Interessierte ein, um sich einen Überblick über die Arbeit an der Wilhelm-Löhe Schule zu machen. Dabei erhielten sie zahlreiche Informationen zu Wahlkursen, Sprachen, Aktivitäten, Fahrtenkonzepten, Arbeitsprozessen und Aufnahmeverfahren. Allerdings durfte, zusätzlich zu unserer fest installierten Infowand, eine Stellwand zu unserem Schutzkonzept nicht fehlen. Hier konnte man sich die einzelnen Teilbereiche genauer ansehen und sogar Materialien zu den Kinderrechten austesten. Unser Signal ist klar: Die WLS will eine gewaltfreie Schule sein und arbeitet stetig und intensiv an ihrer Verwirklichung. 

„SCHULE gegen sexuelle Gewalt“

Das Bayrische Staatsministerium für Bildung und Kultus hat dieses Schuljahr 2017/18 die Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ ins Leben gerufen. Die Thematik des sexuellen Missbrauchs sowie die Präventions- und Interventionsmöglichkeiten, die im Bereich der Schule bestehen, bleiben eine vorrangige Aufgabe, der sich alle an Erziehung von Kindern und Jugendlichen Beteiligten stellen müssen. Deshalb wurden alle bayrischen Schulen dazu aufgefordert, sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen und ein geeignetes Schutzkonzept für die Schule zu entwickeln

Was ist ein Schutzkonzept?
Das Schutzkonzept ist ein Konzept, dass von einem Team der Schule erarbeitet wird, um die Schule zu einem geschützten Raum gegen sexuelle Gewalt zu machen. Außerdem soll die Schule ein Kompetenzort werden, in dem Signale von betroffenen Jungen und Mädchen wahrgenommen werden und im Verdachtsfall fachlich korrekt gehandelt wird.

Was gehört zu einem Schutzkonzept?

Teil I   Das Präventionsteam

Teil II     Leitbild zum Kinderschutz in der Satzung

Teil III    Verhaltenskodex für Lehrer und Lehrerinnen, sowie Schüler/innen

Teil IV     Kooperation mit Fachstellen

Teil V      Partizipation

Teil VI     Kinderrechte stärken

Teil VII    Raumcheck

Teil VIII   Lösungsmanagement

Tei IX      Präventive Angebote für Kinder, Jugendliche und Eltern

Teil X       Sexualpädagogisches Konzept

Teil XI     Schutzvereinbarungen

Teil XII    Krisen- und Handlungsleitfäden bei Verdachtsfall

Teil XIII   Personalwahl

Warum brauchen wir ein Schutzkonzept an unserer Schule?
Schulische Konzepte zum Schutz vor sexueller Gewalt sind ein Qualitätsmerkmal für gelebten Kinderschutz.

Sie helfen,Schülerinnen und Schülern zu signalisieren, dass

  • sie in der Schule vertrauensvolle und kompetente Ansprechpersonen finden,
  • sich eine Haltung und Kultur entwickelt, die von Respekt, Achtung und Wertschätzung geprägt ist,
  • im Kollegium Unsicherheiten und Berührungsängste im Zusammenhang mit dem Thema abgebaut werden,
  • der Ablehnung von sexueller Gewalt deutlich Ausdruck verliehen wird und
  • Menschen aktiv werden, hinzusehen und die richtigen Schritte zu unternehmen, wenn sie oder das Kollegium Missbrauch vermuten,
  • Antworten auf sexuelle Übergriffe gefunden werden, unter Schülerinnen und Schülern oder durch digitale Medien,
  • Schulen kein Tatort werden und
  • mögliche Täterstrategien von schulischem Personal durchkreuzt werden,
  • aber auch Lehrkräfte und andere Fachkräfte in Schulen vor falschem Verdacht bewahrt bleiben.