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Aktivitäten zur Prävention an der WLS

Im Dezember 2018 ist das Theaterstück „Achtung Grenze“ bereits gebucht. Auch hier ist das Theaterstück mit Nachbereitung in den Klassen, Fortbildung für die Lehrkräfte und Elternabend kombiniert.

Im Oktober 2019 wird das Theaterstück „Mein Körper ist mein Freund“ von Eukitea an die Löhe-Schule geholt. Hier inbegriffen sind zwei Theatervorstellungen, Vor- und Nachbereitung, eine Fortbildung und ein Elternabend.

„SCHULE gegen sexuelle Gewalt“

Das Bayrische Staatsministerium für Bildung und Kultus hat dieses Schuljahr 2017/18 die Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ ins Leben gerufen. Die Thematik des sexuellen Missbrauchs sowie die Präventions- und Interventionsmöglichkeiten, die im Bereich der Schule bestehen, bleiben eine vorrangige Aufgabe, der sich alle an Erziehung von Kindern und Jugendlichen Beteiligten stellen müssen. Deshalb wurden alle bayrischen Schulen dazu aufgefordert, sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen und ein geeignetes Schutzkonzept für die Schule zu entwickeln.

Das Präventionsteam

Was ist ein Schutzkonzept?
Das Schutzkonzept ist ein Konzept, dass von einem Team der Schule erarbeitet wird, um die Schule zu einem geschützten Raum gegen sexuelle Gewalt zu machen. Außerdem soll die Schule ein Kompetenzort werden, in dem Signale von betroffenen Jungen und Mädchen wahrgenommen werden und im Verdachtsfall fachlich korrekt gehandelt wird.

Was gehört zu einem Schutzkonzept?

Teil II         Leitbild zum Kinderschutz in der Satzung
Teil III       Verhaltenskodex für Lehrer und Lehrerinnen, sowie Schüler/innen
Teil IV      Kooperation mit Fachstellen
Teil V      Partizipation
Teil VI       Kinderrechte stärken
Teil VII      Raumcheck
Teil VIII     Kommunikationswege für den Verdachtsfall
Tei IX     Präventive Angebote für Kinder, Jugendliche und Eltern
Teil X      Sexualpädagogisches Konzept (Lehrplan)

Warum brauchen wir ein Schutzkonzept an unserer Schule?
Schulische Konzepte zum Schutz vor sexueller Gewalt sind ein Qualitätsmerkmal für gelebten Kinderschutz.

Sie helfen,Schülerinnen und Schülern zu signalisieren, dass

  • sie in der Schule vertrauensvolle und kompetente Ansprechpersonen finden,
  • sich eine Haltung und Kultur entwickelt, die von Respekt, Achtung und Wertschätzung geprägt ist,
  • im Kollegium Unsicherheiten und Berührungsängste im Zusammenhang mit dem Thema abgebaut werden,
  • der Ablehnung von sexueller Gewalt deutlich Ausdruck verliehen wird und
  • Menschen aktiv werden, hinzusehen und die richtigen Schritte zu unternehmen, wenn sie oder das Kollegium Missbrauch vermuten,
  • Antworten auf sexuelle Übergriffe gefunden werden, unter Schülerinnen und Schülern oder durch digitale Medien,
  • Schulen kein Tatort werden und
  • mögliche Täterstrategien von schulischem Personal durchkreuzt werden,
  • aber auch Lehrkräfte und andere Fachkräfte in Schulen vor falschem Verdacht bewahrt bleiben.