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Wilhelm Löhe, sein Name und unsere Schule …

Löhe wollte die Beschränkung auf den wirklich nötigen Lernstoff, ohne jedoch auf Bildungsbreite zu verzichten. Er lehnte die damals übliche Erziehung mit Zwang und Schlägen ab. Stattdessen forderte er bereits damals mehr Denk- und Meinungsfreiheit. Werte wie Liebe, Nachsicht, Bescheidenheit, Pflichterfüllung, Toleranz, Klugheit und Vernunft standen für ihn im Vordergrund.

Was verbindet die Schule heute mit Wilhelm Löhe?

Löhe hatte einen wachen Blick für die Not und das Elend der Menschen seiner Zeit und kämpfte dagegen an. Auch unsere Schüler engagieren sich in vielen diakonischen Projekten, sammeln Spenden und machen auf soziale Missstände aufmerksam. Löhe erkannte die brachliegenden Potentiale junger Menschen und bildete sie gemäß ihren Fähigkeiten aus. Wir sind eine kooperative Gesamtschule, in der Menschen mit unterschiedlichsten Fähigkeiten ihren Platz finden und in der sie gemäß ihrer Begabungen individuell gefördert werden. Wilhelm Löhe reflektierte sein Handeln stets theologisch und verband es mit einer christlichen Glaubenspraxis. Schulandachten und -gottesdienste, Gebetskreise und die Reflexion des Schulalltags vom Evangelium her prägen auch unser Schulleben heute.

„Was helfen größere Wissensmegen,
wenn wir darüber die Verbindung zu Gott verlieren?„

Warum heißt unsere Schule Wilhelm-Löhe-Schule?

Von der Gründung 1901 bis zur Erweiterung des Schulgebäudes in der Rollnerstraße hieß die Schule ganz offiziell: „Höhere Mädchenschule der evangelisch-lutherischen Diakonissenanstalt Neuendettelsau mit Erziehungsinstitut zu Nürnberg“. Am 20.02.1932 wurde dann das Schulgebäude unter dem Namen „Wilhelm-Löhe-Schule“ feierlich eingeweiht. Primär wollte man durch diese Namensgebung den Neuendettelsauer Diakonissen ein Dankeszeichen setzen. Diese hatten ganz im Sinne Löhes auf dringende Bitten aus Nürnberg die Gründung der Schule gewagt. Doch vor allem konnte sich die Schule mit den Idealen, Gedanken und Ideen Löhes identifizieren, insbesondere mit seiner Auffassung von Schule und ihrem Zweck.

Die Chronik der Wilhelm-Löhe-Schule:

  • 22.09.1901 Eröffnung der „Höheren Mädchenschule der evangelisch-lutherischen Diakonissenanstalt Neuendettelsau“ in der Eilgutstraße mit 70 Schülerinnen in vier Klassen
  • 1904 Einweihung des Schulgebäudes in der Zeltnerstraße
  • 1907 Ausbau der Schule zu einer zehnklassigen „Anstalt“
  • 1923 Anwachsen des Schulgeldes durch die Inflation auf 1 Million Reichsmark
  • 20.02.1932 Einweihung des Schulgebäudes in der Rollnerstraße mit inzwischen 1400 Schülerinnen und 75 Lehrkräften
  • 1938/39 Schließung der Schule unter dem Druck des Nationalsozialismus
  • 1946/48 Wiedereröffnung der Schule
  • 1972 Erweiterung der Wilhelm-Löhe-Schule zur „Kooperativen Gesamtschule“
  • 1973 Einrichtung des Beratungszentrums für Schulsozialarbeit
  • 17.10.1980 Einweihung des neuen Schulgebäudes auf der Deutschherrnwiese
  • 1980/81 Einführung der Koedukation von Mädchen und Jungen
  • 1997 Beginn der Schulprogrammentwicklung mit dem Schwerpunkt Qualifikationssicherung
  • 2001 100-jähriges Schuljubiläum
  • 2002 Einführung des M-Zuges in der damaligen Hauptschule (heute Mittelschule)
  • 2007 Einweihung des Erweiterungsbaus mit neuer Mensa und Ausweitung des Nachmittagsangebots zur offenen Ganztagsschule
  • 21.02.2008 Feier zu Wilhelm Löhes 200. Geburtstag
  • 2011 Einführung des G8: Verkürzung des Gymnasiums auf acht Schuljahre
             Umwandlung der Hauptschule zur Mittelschule
             Erweiterung der Fachoberschule für Sozialwesen um ein 13.Schuljahr
  • 2012 bis 2014 Renovierung der Bereiche Biologie/Chemie und Physik
  • 2014/15 Komplette Renovierung der Hauswirtschafts- und Technikbereiche
  • 2016 zusätzliche staatliche Anerkennung für die Ausbildungsrichtung „Wirtschaft und Verwaltung“             für die FOS
  • 2016-2018 Generalsanierung des Turnhallenkomplexes (Moderne Techniken, neuer Fitnessraum, große Kletterwand)